Energie

> Klärschlammverbrennung

> Blockheizkraftwerke

> Abwasseraufbereitung

Energie – Strom und Wärme aus regenerierbaren Quellen

Das Thema Energie steht bei uns ganz im Zeichen der Suche nach regenerierbaren Quellen. Unsere Technologien erlauben es, erneuerbare Energieträger zu erschließen.

Wir setzen ein Verfahren zur Verwertung des Klärschlamms ein, der bei der biologischen Reinigung von Abwässern anfällt. Der Klärschlamm wird getrocknet. Bei der anschließenden Verbrennung entsteht Wärme, die für den energieautarken Betrieb der Anlage, zur Klärschlammtrocknung, zur Erzeugung von Heißwasser für den Turbinenantrieb mit Wasserdampf oder zur Gewinnung von Fernwärme genutzt werden kann.

Unsere Referenzprojekte finden Sie hier.

 

Partnerschaft mit HUBER SE 2012 gegründet: S2E – sludge2energy

Unsere Klärschlammverbrennungsprojekte realisieren wir entweder als Generalunternehmer oder über unser Joint-Venture mit HUBER SE. Zu diesem Zweck haben wir ein gemeinsames Unternehmen S2E – sludge2energy gegründet. Das sludge2energy-Verfahren ermöglicht den Betreibern von Kläranlagen eine nachhaltige Abfallwirtschaft durch eigenständige thermische Verwertung ihres Klärschlamms und anderer Reststoffe, unabhängig von der Kostenentwicklung für die Mono- oder Mitverbrennung in fremden Anlagen. Da die Verbrennung dezentral vor Ort erfolgt, entfallen die Transportkosten.

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WTE-Lösung sludge2energy für die Klärschlammverbrennung vor Ort

Unser sludge2energy-Verfahren dient zur energieautarken Verwertung von Klärschlamm auf Kläranlagen: Getrockneter Klärschlamm wird thermisch verwertet (verbrannt), die dabei entstehende Wärme wird für die Schlammtrocknung verwendet, so dass ein geschlossener Wärmekreislauf geschaffen wird.

Die Menge des zu entsorgenden Klärschlamms wird durch energieautarke Trocknung und Verbrennung auf ca. 10 % minimiert. Die verbleibende Asche wird vorzugsweise getrennt abgelagert, um eine spätere Rückgewinnung von Phosphor zu ermöglichen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.sludge2energy.de.

Der Betrieb von Abwasserkläranlagen erfordert große Mengen an Energie. Als Module in die Reinigungsanlagen integriert, ermöglichen Blockheizkraftwerke einen nahezu energieautarken Betrieb der Anlagen. Das Biogas, das nach Klärprozess und Schlammbehandlung gewonnen wird, wandeln sie durch Verbrennung entweder in Strom um, der für den Betrieb der Anlage genutzt wird, oder in Wärme, die zur Klärschlammtrocknung eingesetzt wird.

Auf den Großanlagen in Zagreb und Stettin haben wir uns für Blockheizkraftwerke (BHKW) entschieden. In Zagreb ist es uns sogar gelungen, mehr Energie zu erzeugen, als die Anlagen für den sicheren Betrieb benötigen. Die Einspeisung ins Elektrizitätsnetz Zagrebs wird zurzeit diskutiert. Dabei steht nicht nur die Stromerzeugung von mehreren Megawatt im Mittelpunkt, sondern gleichzeitig die Möglichkeit der Verwendung der anfallenden Abwärme zur Schlammtrocknung. Das schont nachhaltig die Ressourcen und spart Kosten in der Betriebsführung.

WTE ist es durch die Integration dieser Kraftwerke gelungen, eine ausgewogene Mischung aus Versorgungssicherheit der Kunden und Minimierung der Umweltauswirkungen zu finden. In Moskau wurden wir mit der Erstellung von BHKWs als Einzelprojekt, das heißt auf bestehenden Anlagen, beauftragt. Nach Inbetriebnahme des ersten Kraftwerks wird zurzeit das zweite Projekt auf einer der größten Anlagen der Welt in Ljuberzy von unserem Projektteam erstellt.

Nicht nur mit Blockheizkraftwerken lässt sich die bei der Abwasserreinigung entstehende Wärme nutzen. Mit einem speziellen Verfahren können wir dem Abwasser die Wärme entziehen. Durch Einsatz von Wärmetauschern wandeln wir sie in Energie um, die für den Anlagenbetrieb verwendet oder in das öffentliche Netz geleitet wird.